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Newsletter vom 7. November 2018


   Unwetterschäden

Liebe Revierleiter und Jagdaufseher, liebe Jägerinnen und Jäger,
Die Bilder der Verwüstung in Teilen unseres Landes erschrecken uns. Es wächst die Sorge, dass sich extreme Wettergeschehnisse häufen, dass auf lange Trockenperioden hohe Niederschläge folgen mit all den daraus sich ergebenden Kalamitäten. Die orkanartigen Windstöße haben auf Hunderten von Hektar Bäume entwurzelt oder geknickt.
Als Jägerschaft ist uns nicht nur das Wohl der Wildtiere, sondern auch der Erhalt der Lebensräume ein Anliegen. Deshalb möchte ich die Bitte an Euch und an die Mitglieder in Euren Revieren richten, wo Hilfe geboten und gefragt ist, mitzuhelfen: bei Aufräumarbeiten in Wald und Flur, bei der notwendigen Wiederherstellung von Wegen und Steigen, kurz bei allem, was im Rahmen unserer Möglichkeiten und Fähigkeiten liegt. Ich darf darauf verweisen, dass für diese Tätigkeit die von uns vermittelte Jägerversicherung eine Haftpflicht- und Unfalldeckung vorsieht, falls die Arbeiten von den Verbandsstrukturen veranlasst und organisiert sind.
Was die Wildtiere anbelangt, soll es unser Bemühen sein, etwaige direkte wetterbedingte Ausfälle zu erheben. Es darf gehofft werden, dass die an die Wechselfälle der Natur angepassten Wildtiere zum größten Teil der sich abzeichnenden Gefahr auszuweichen imstande waren (in den sozialen Medien kursierende Bilder über Hirsche unter liegenden Baumstämmen stammen, wie bei genauerem Hinschauen sichtbar wird, nicht aus unserem Land und nicht aus der Zeit der jüngsten Regenfälle und Windwürfe).
Die Jagdausübung sollte in den betroffenen Katastrophengebieten den außergewöhnlichen Umweltbedingungen Rechnung tragen. Auf den Windwurf-Flächen sollte auch aus Gründen der Rücksicht und der Sicherheit vorerst die Jagd nicht ausgeübt werden, außer es gebieten sich dort hegenotwendige jagdliche Interventionen.
Im Vertrauen, dass unsere Jägerschaft die Notlage in einigen Landesteilen zu respektieren weiß, bitte ich um Einhaltung der obigen Empfehlungen.

   Jagdunfälle vermeiden helfen

Jeder Unfall ist einer zuviel und hinterlässt Betroffenheit und Leid, ganz besonders, wenn ein Menschenleben zu beklagen ist. Die Jagdausübung im unwegsamen gebirgigen Gelände ist mit Gefahren verbunden. Dessen soll man sich immer bewusst sein und entsprechende Vorsicht walten lassen. Der tödliche Absturz eines Jägers im Revier Kastelruth ist für uns Anlass des Mitgefühls für die Hinterbliebenen, soll aber auch Mahnung sein, bei jedem Jagdgang aufzupassen und immer zu überlegen, ob wir sicher unterwegs sind. Im Zweifelsfall ist es immer besser, den Rückzug anzutreten. Gleichwohl lassen sich bei allen menschlichen Tätigkeiten Unfälle nie ganz ausschließen, es sei denn, man verzichtet auf die jeweilige Tätigkeit ganz.

Noch schlimmer für uns alle ist es, wenn durch die Jagdausübung andere zu Schaden kommen, wie dies auch heuer wieder in Italien da und dort der Fall war. Solche Vorfälle führen immer zu großen Polemiken und zu Forderungen, die Jagd einzuschränken oder ganz zu verbieten. Vorsicht im Umgang mit unseren Waffen ist das erste und immer zu beachtende Gebot unserer Zunft. Wir wollen alle hoffen, dass es in unserem Land nie zu Verletzungen von Personen kommen möge. Was wir dazu beitragen können, wollen wir beherzigen:
  • Waffen so tragen und benutzen, dass Personen nie gefährdet sind;
  • Konzentration und Aufmerksamkeit erhöhen, wenn wir ein Gewehr in die Hand nehmen;
  • uns alle gelernten Regeln über den sicheren Umgang mit den Waffen stets in Erinnerung rufen und sie befolgen. 
Wir können alle unseren Beitrag dazu leisten, dass uns unsere schöne Jagd erhalten bleibt: durch Verantwortungsbewusstsein, Vorsicht und Rücksicht und durch tätigen Einsatz für Wild und Lebensräume. Dies haben wir Südtiroler bis heute bewiesen, und das soll uns auch in Zukunft auszeichnen.


 Weidmannsheil

Berthold Marx - Landesjägermeister


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